ÖIAT Research & Innovation

Das Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) setzt sich seit mehr als 20 Jahren für einen kompetenten, sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien ein. Gemeinsam mit Partnern forschen wir zu aktuellen Themen aus der digitalen Welt. Auf dieser Seite geben wir einen Einblick in vergangene und aktuelle Forschungsprojekte

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Fake-Shop Detector

Betrug Betrugsdetektion Künstliche Intelligenz Online-Shopping

Fake-Shops verursachen großen volkswirtschaftlichen Schaden. Eine 2021 vom Kuratorium für Verkehrssicherheit durchgeführte Dunkelfeldstudie geht von 320.000 direkt betroffenen Konsument:innen in Österreich aus und beziffert die Schadenhöhe auf 16 Millionen Euro. Der Fake-Shop Detector ist ein kostenloser Service, der direkt beim Surfen im Browser vor betrügerischen Onlinehändlern warnt und somit Österreichische Konsument:innen pro-aktiv und effektiv beim Einkaufen im Internet schützt.

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Forschungsprojekte der Watchlist Internet

Betrug Betrugsdetektion Cybersicherheit Internetkriminalität Konsumentenschutz Online-Shopping

Die Watchlist Internet ist eine unabhängige Informationsplattform zum Thema Internetbetrug. Die ÖIAT-Initiative informiert Privatpersonen und Unternehmen zu aktuellen Betrugsfällen im Internet und gibt Tipps, um sich vor Internetbetrug zu schützen. Der Forschungsbereich des ÖIAT knüpft in vielen Projekten an die Arbeit der Watchlist Internet an und beschäftigt sich zum Beispiel mit den Themen Betrugsdetektion und -prävention.

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Jugend Internet Monitor

Kinder & Jugendliche Social Media

Der Jugend-Internet-Monitor ist eine jährlich durchgeführte und repräsentative Studie im Auftrag von Saferinternet.at. Sie erhebt, wie und welche sozialen Netzwerke und Online-Plattformen von Jugendlichen (11– bis 17 Jahre) in Österreich genutzt werden und welche Veränderungen es in der Mediennutzung in dieser Bevölkerungsgruppe gibt.

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AdWatch

2026/01 – 2027/06
Betrügerische Werbung Internetkriminalität Social Media

Internetbetrug nimmt in Österreich weiter zu: 2023 wurden 34.069 Fälle gemeldet, ein Anstieg von 23,3 % gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere Social-Media-Plattformen sind zu zentralen Einstiegspunkten für Cyberkriminelle geworden, wobei betrügerische Investment-Anzeigen erhebliche finanzielle Schäden verursachen. AdWatch reagiert auf diese Herausforderung, indem es die neuen Instrumente des Digital Services Act (DSA) nutzt. Durch datenbasierte Analysen, teilautomatisierte Systeme zur Erkennung und Meldung sowie gezielte politische Handlungsempfehlungen stärkt das Projekt den Vollzug, unterstützt Behörden und hilft, Konsumentinnen und Konsumenten besser vor betrügerischer Werbung zu schützen.

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DSA-Monitor

2026/01 – 2027/01
Gesetz über Digitale Dienste (DSA) Kinder & Jugendliche Social Media

Der Digital Services Act (DSA) stärkt erstmals EU-weit die Verantwortung großer Plattformen im Kampf gegen illegale Inhalte. Als anerkannter Trusted Flagger bringt das ÖIAT seit Jahrzehnten Expertise in digitaler Sicherheit ein und fungiert mit Initiativen wie Saferinternet.at und Watchlist Internet als Frühwarnsystem für digitale Risiken. Mit dem DSA-Monitor entsteht nun eine zentrale Analyse- und Wissensdrehscheibe, die fundierte, evidenzbasierte Grundlagen zu Kinder- und Jugendschutz sowie zu Hürden für Trusted Flagger liefert – und damit Behörden gezielt bei der wirksamen Durchsetzung des DSA unterstützt.

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TGuard

2025/01 – 2026/12
Desinformation Künstliche Intelligenz Social Media

Desinformationskampagnen und Fake News stellen eine ernstzunehmende Bedrohung für demokratische Gesellschaften dar. Sie untergraben das Vertrauen in Medien und staatliche Institutionen, verzerren die öffentliche Meinungsbildung und können darüber hinaus erhebliche ökonomische Schäden verursachen. Die rasanten technologischen Entwicklungen – insbesondere im Bereich der automatisierten Text-, Bild- und Videoerstellung – verschärfen diese Problematik zusätzlich. Während sich die technischen Möglichkeiten mit hoher Dynamik entfalten, gelingt es dem gesellschaftlichen Diskurs sowie der Forschung nicht, in gleichem Maße Schritt zu halten. Im Rahmen des Projekts TGuard werden innovative Methoden zur Erkennung von Desinformation in sozialen Medien entwickelt und effektive Strategien zur Verhinderung KI-generierter Falschmeldungen erarbeitet.

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eMarketShield

2024/10 – 2026/09
Ernährungssicherheit Konsumentenschutz

Der Vertrieb gefährlicher oder nicht zugelassener Produkte sowie irreführende, falsche Versprechen stellen Sicherheitsrisiken für Konsument:innen in Österreich dar – und werden aktuell im Internet noch unzureichend bekämpft. Durch das Projekt eMarketShield soll die Sicherheit von Kund:innen im Online-Handel verbessert werden, mit speziellem Fokus auf Nahrungsergänzungsmittel und anderen Waren, die dem Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG) unterliegen. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur Marktüberwachung sämtlicher Produktkategorien leisten, die online verkauft werden.

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SafeNEM - Sicherheit & Qualität am Markt für Nahrungsergänzungsmittel

2024/08 – 2026/08
Betrugsdetektion Ernährungssicherheit Online-Shopping

Die Gesundheit der Menschen ist gefährdet, weil der digitale Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln dubiosen und kriminellen Akteuren den Zugang zum Markt erleichtert. SafeNEM entwickelt daher Alertify, ein Toolkit, das halbautomatisch Produkte identifiziert, die online mit illegalen Inhaltsstoffen, problematischer Produktkennzeichnung und unlauteren Gesundheitsversprechen beworben werden.

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Betrugsökonomie Online-Werbung

2025/12 – 2026/02
Betrug Betrügerische Werbung Internetkriminalität

Werbeanzeigen haben sich zu einem wesentlichen Einfallstor für Online-Betrug entwickelt. Der durch Online-Betrug verursachte Schaden nimmt international seit Jahren zu. INTERPOL spricht in diesem Zusammenhang von einer „globalen Krise“. In Österreich wurden laut Cybercrime-Report 2023 rund 34.000 Fälle von Internetbetrug angezeigt, ein Anstieg von 23,3% gegenüber dem Vorjahr. Ziel der Studie ist es, das Betrugsökosystem exemplarisch auf Meta-Plattformen (Facebook, Instagram) zu untersuchen und zu dokumentieren, um so nationale sowie europaweite Entwicklungen in diesem Bereich identifizieren zu können.

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defame Fakes - Detektion von Deepfakes und medialen Manipulationen von Bildern und Videos

2024/01 – 2026/01
Deepfakes Desinformation Künstliche Intelligenz

Welche Bedrohungsszenarien sind angesichts der generativen künstlichen Intelligenz für Gesellschaft und Staat zu erwarten? In diesem KIRAS-Projekt erforschen wir gemeinsam mit anderen Partnern unter der Leitung des AIT, wie Deepfakes erkannt werden können und vor allem, wie man den Risiken durch Prävention begegnen kann.

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