ÖIAT Research

Das Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) setzt sich seit mehr als 20 Jahren für einen kompetenten, sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien ein. Gemeinsam mit Partnern forschen wir zu aktuellen Themen aus der digitalen Welt. Auf dieser Seite geben wir einen Einblick in vergangene und aktuelle Forschungsprojekte

DSA-Monitor


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Finanzierung

Kontakt

Valentine Auer
Projektleitung Research & Innovation
auer@oiat.at
+43-1-595 2112-27

2026/012027/01
Gesetz über Digitale Dienste (DSA) Kinder & Jugendliche Social Media

Der Digital Services Act (DSA) stärkt erstmals EU-weit die Verantwortung großer Plattformen im Kampf gegen illegale Inhalte. Als anerkannter Trusted Flagger bringt das ÖIAT seit Jahrzehnten Expertise in digitaler Sicherheit ein und fungiert mit Initiativen wie Saferinternet.at und Watchlist Internet als Frühwarnsystem für digitale Risiken. Mit dem DSA-Monitor entsteht nun eine zentrale Analyse- und Wissensdrehscheibe, die fundierte, evidenzbasierte Grundlagen zu Kinder- und Jugendschutz sowie zu Hürden für Trusted Flagger liefert – und damit Behörden gezielt bei der wirksamen Durchsetzung des DSA unterstützt.


Der Digital Services Act (DSA) ist die erste EU-weite Verordnung, die illegale Inhalte auf Plattformen wie Meta, TikTok & Co. bekämpft und Plattformen stärker in die Verantwortung nimmt. Das ÖIAT ist als Trusted Flagger im Sinne des DSA ein vertrauenswürdiger Hinweisgeber und kann problematische Inhalte prioritär zur raschen Entfernung melden. Gleichzeitig ist das ÖIAT seit 1997 eine zentrale Anlaufstelle für digitale Sicherheit. Mit unseren Initiativen wie saferinternet.at, Watchlist Internet, der Internet Ombudsstelle oder der Servicestelle digitaleSenior:innen und durch unsere Nähe zu den Zielgruppen fungieren wir als Frühwarnsystem für digitale Risiken in Österreich.

Seit Inkrafttreten des DSA wenden sich Behörden mit relevanten Fragestellungen an zivilgesellschaftliche Organisationen wie uns. Die DSA-relevanten Probleme sind häufig bekannt, aber nur schwer greifbar. Aufgrund begrenzter Ressourcen können wir Praxiserfahrungen bisher nur ad-hoc weitergeben – vertiefende Recherchen und Analysen, die regulatorisch verwertbar wären, fehlen. Dies erschwert das DSA-Enforcement.

Mit DSA Monitor schaffen wir ein zentrales Analyse- und Wissens-Hub, das diese Lücke schließen soll. Zu den Schwerpunktthemen „Kinder- und Jugendschutz“ sowie „Hürden für Trusted Flagger“ wollen wir fundiertes, evidenzbasiertes Wissen für die digitale Plattformaufsicht aufbereiten und Behörden gezielt beim DSA-Enforcement unterstützen.