Niemand ist vor Identitätsdiebstahl gefeit, denn von Wohnungssuche, Job-Bewerbungen, hin zur Nutzung von E-Mail-Accounts – die möglichen Eintrittsvektoren für Kriminelle sind breit gestreut. Gleichzeitig können unterschiedlichste Daten missbräuchlich verwendet werden: von Zugangsdaten zu diversen Onlinekonten über persönliche Daten wie Wohnadresse oder Sozialversicherungsnummer bis hin zu Finanzdaten. Entsprechend sind auch die Folgen für die Betroffenen, finanzielle Schäden zählen genauso dazu wie strafrechtlich relevante Herausforderungen, die nicht nur Zeit in Anspruch nehmen, sondern auch psychisch belasten können.
Umso wichtiger ist der Fokus auf die Prävention zur Verhinderung von Identitätsdiebstahl sowie auf die Begleitung von Betroffenen. Die potenziellen Handlungsansätze und Maßnahmen reichen von digitalen Identitätsverifizierungen hin zu Tools, die Plattformen selbst zur Detektion von Unregelmäßigkeiten nutzen. Dabei zeigt sich, dass bei Identitätsdiebstahl stets die Abwägung der Maßnahmen im Spannungsfeld von Sicherheit durch strengere Identitätsüberprüfungen und dem Recht auf Anonymität gesehen werden muss.
Die Studie analysiert das Phänomen Identitätsdiebstahl im Internet und zeigt die Arten von Identitätsdiebstahl genauso auf wie die Folgen für Betroffene und mögliche Handlungsansätze sowohl hinsichtlich Präventionsmaßnahmen als auch bezüglich Maßnahmen zur Schadensabgrenzung.